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| 1:1-verdrahtete Kabel | Zur Verbindung von ETHERNET-Komponenten über Kupferkabel werden entweder 1:1-verdrahtete Leitungen, oder gekreuzt verdrahtete Leidungen (Cross-over-Cable) benötigt. Für Verbindungen zwischen Endgeräten wie SPS, HMI etc. und Netzkomponenten wie Hubs, Switches etc. werden im Allgemeinen 1:1-verdrahtete Kabel benötigt. |
| 3DES | Siehe DES |
| 10Base-2 | Standard zur Datenübertragung von 10 Mbit/s-ETHERNET auf dünnen Koax-Kabeln (Thin Wire, Cheapernet). Segmentlänge max. 185 m) |
| 10Base-5 | Standard zur Datenübertragung von 10 Mbit/s-ETHERNET auf Koaxkabeln (Thick Wire, Yellow Cable). Segmentlänge max. 500 m. |
| 10BASE-FL | Standard zur Datenübertragung von 10 Mbit/s-ETHERNET auf Lichtwellenleiter-Kabeln. Jede Verbindung wird über 2 Fasern hergestellt, jeweils eine Faser für „Daten senden“ und eine weitere für „Daten empfangen“. |
| 10BASE-T | Standard zur Datenübertragung von 10 Mbit/s-ETHERNET auf ungeschirmten Twisted Pair-Kabeln (Kategorie 3, 4 oder 5). Jede Verbindung wird über 2 Adernpaare hergestellt, jeweils ein Adernpaar für „Daten senden“ und ein weiteres für „Daten empfangen“. |
| 100BASE-FX | Standard zur Datenübertragung von 100 Mbit/s-ETHERNET auf Lichtwellenleiter-Kabeln. Jede Verbindung wird über 2 Fasern hergestellt, jeweils eine Faser für „Daten senden“ und eine weitere für „Daten empfangen“. |
| 100BASE-TX | Standard zur Datenübertragung von 100 Mbit/s-ETHERNET auf Twisted Pair-Kabeln (Kategorie 5). Jede Verbindung wird über 2 Adernpaare hergestellt, jeweils ein Adernpaar für „Daten senden“ und ein weiteres für „Daten empfangen“. |
| 1000BASE-LX | Standard zur Datenübertragung von 1000 Mbit/s ETHERNET auf Lichtwellen-Leiter-Kabeln bei einer Wellenlänge von 1300 nm. Jede Verbindung wird über 2 Fasern hergestellt, jeweils eine Faser für "Daten senden" und eine weitere für "Daten empfangen" |
| 1000BASE-SX | Standard zur Datenübertragung von 1000 Mbit/s-ETHERNET auf Lichtwellenleiter-Kabeln bei einer Wellenlänge von 850 nm. Jede Verbindung wird über 2 Fasern hergestellt, jeweils eine Faser für "Daten senden" und eine weitere für "Daten empfangen" |
| A | |
| AC | Access Client Funkgestützte Kommunikationseinheit. welche sich am Access Point (AP) anmelden muss. Erst nach erfolgreicher Authenfizizierung, kann der Access Client Daten an das Netzwerk senden oder Daten aus dem Netzwerk empfangen bzw. anfordern. (Wireless LAN) |
| ACK | Acknowledge (Quittierung). Eine Bezeichnung für eine positive Empfangsbestätigung. Das ACK ist Teil der Kommunikations-Protokolle und verantwortlich für die Empfangsbestätigung un Übertragung |
| AES | Advanced Encryption Standard. Verschlüsselungsstandard mit 128-, 192 und 256-Bit-Schlüsseln. Diese symmetrische Verschlüsselung soll den bisherigen DES-Standard ablösen. |
| Aging | Verfahren zur Aktualisierung von Daten, speziell von Adresstabellen. Dabei wird eine Adresse nach Ablauf einer Zeit mit „alt“ markiert und beim nächsten Durchlauf gelöscht, wenn sie bis dahin nicht erneut an einem Port erkannt wurde. |
| AP | Access Point In drahtlosen Netzen ist der Access Point die Bridge zu den drahtgebundenen Netzen. Er kann direkt an Ethernet, Token Ring oder ATM angeschlossen werden. Der Access Point steht mit allen Netzknoten "Access Clients" in Verbindung und übernimmt die zentralen Funktionen wie das Roaming oder die Sicherheit. (Wireless LAN). |
| ARP | Address Resolution Protocol Ein Protokoll, das anhand einer IPAdresse die zugehörige MAC-Adresse des Teilnehmers erfragt. Jedes Gerät verwaltet seine eigene dynamische ARPTabelle. Ist die MAC-Adresse eines Teilnehmers, an den eine Nachricht geschickt werden soll, nicht in der Tabelle enthalten, so sendet das Gerät zuerst einen ARP-Request. Diese Nachricht wird von allen Stationen gelesen. Das Gerät, dessen IP-Adresse in der Anfrage enthalten ist, sendet einen ARPReply mit seiner MAC-Adresse zurück. Der anfragende Teilnehmer ergänzt seine ARP-Tabelle um diese MAC-Adresse und ist anschließend in der Lage, die Nachricht zu verschicken. |
| ARS | Automatic Rate Selection. Selbstständige Wahl der Übertragungsgeschwindigkeit durch den Access Point (AP) in Abhängigkeit von der Verbindungsqualität (Entfernung). |
| AUI | Attachment Unit Interface Bezeichnung einer ETHERNETSchnittstelle mit einem 15-poligen Sub-D-Steckverbinder. |
| Autocrossing | Eine Funktion, die eine automatische Kreuzung der Sende- und Empfangsleitungen an Twisted Pair-Schnittstellen ermöglicht. Switches, die diese Funktion unterstützen, lassen sich untereinander über ein 1:1-verdrahtetes Kabel anstelle eines gekreuzten Kabels (Cross-over-Cable) verbinden. |
| Autonegotiation | Ein Protokoll im Fast-ETHERNET, mit dem die beteiligten Geräte vor der eigentlichen Datenübertragung einen gemeinsamen Übertragungsmodus vereinbaren (100 Mbit/s oder 10 Mbit/s, Full Duplex oder Half Duplex). |
| Autopolarity | Eine Funktion von Geräten mit 10BASET- oder 100BASE-TX-Schnittstelle zur automatischen Korrektur von Verdrahtungsfehlern bei Twisted Pair-Kabeln, die zu einer Polaritätsumkehr der Datensignale führt. |
| Autosensing | Eine Funktion, die es einem Gerät automatisch ermöglicht, die Datenrate (10 Mbit/s oder 100 Mbit/s) zu erkennen und mit dieser Datenrate zu senden und zu empfangen. |
| Auto MDI/MDI-X | Siehe Autocrossing. |
| B | |
| Backpressure | Eine Funktion, die eine Kollision im Half Duplex-Betrieb simuiert, indem, sie ein Jam-Signal erzeugt. |
| Bandbreiten- Längen-Produkt | Ein charakteristisches Maß für Lichtwellenleiter. Das Bandbreiten-Längen-Produkt ist ein Faktor, der die maximale Länge von Multimodefasern bestimmt. |
| BFOC | Bayonet Fiber Optic Connector Ein weitverbreiteter Steckverbinder für Lichtwellenleiter mit Bajonet-Verriegelung. Auch als ST-Stecker bekannt. Der einzige Steckverbinder, der bei ETHERNET mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 10 Mbit/s standardisiert ist. (ST ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. AT&T.) |
| BGNW | Die BGNW (Benutzergruppe Netzwerke) ist eine herstellerneutrale und unabhängige Interessenvertretung führender internationaler Anwender und Hersteller von Netzwerksystemen. Zielsetzung des Vereins ist die Fortbildung und der Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder, sowie die Erarbeitung von Empfehlungen für die Planung, Installation und den Betrieb von Netzwerken. Weitere Information: www.bgnw.de |
| BGP | Border Gateway Protocol. Routing Protokoll im WAN. |
| BLP | Siehe Bandbreite-Länge-Produkt. |
| BNC | Bayonet Neill Concelmann Ein weit verbreiteter Steckverbinder zum Verbinden von Koax-Kabeln und Transceivern nach 10BASE-2. |
| BootP | Bootstrap Protokoll Ein Protokoll, das einem an ein ETHERNET-Netz angeschlossenes Gerät auf Basis seiner MAC-Adresse eine statisch zugeordnete IP-Adresse liefert. |
| BPDU | Bridge Protocol Data Unit. Signalisierungspakete zwischen Switches, bei Spanning-Tree verwendet. |
| Bridge | Siehe Switch |
| Broadcast | Bezeichnung für das Aussenden einer Nachricht an eine Gruppe unbestimmter Empfänger. |
| Browser | Bezeichnung für eine Software, die das Betrachten und Bearbeiten von Daten im Internet ermöglicht. Zu den bekanntesten Browsern zählen Microsoft Internet Explorer, Netscape, Mozilla und Opera. |
| Brücke | Siehe Switch. |
| BT | Bit Time. Zeitdauer eines Bits. |
| Burst | Bezeichnung für eine kurzzeitig und plötzlich auftretende erhöhte Last. |
| C | |
| CCK | Complentary Code Keying CCK wird in der 11 Mbit/s-Version des 802.11-LANs (802.11b) eingesetzt und kann mehrere Bits in ein Symbol packen. Damit ist eine höhere Übertragungsrate möglich. |
| CENELEC | Comité Européen de Normalisation Elektrotechnique (Europäisches Komitee für Elektrotechnische Normung). Zuständig für die Harmonisierung der elektrotechnischen Normen in der Europäischen Union (z.B. EN 50173, …). |
| CHAP | Challenge Handshake Authentication Protocol. PPP-Authentifizierungsmethode. Passwörter werden mit einer Zufallszahl verschlüsselt übertragen. Vergleiche mit PAP. |
| Cheapernet | Siehe 10BASE-2. |
| CLI | 1. Command Line Interface. 2. Calling Line Idendification |
| Collision Domain | Das CSMA/CD-Zugriffsverfahren beschränkt die Laufzeit eines Datenpaketes von einem Teilnehmer zum anderen. Abhängig von der Datenrate ergibt sich so ein räumlich begrenztes Netz, die sogenannte Kollisionsdomäne. Die maximale Ausdehnung einer Kollisionsdomäne beträgt 4250 m bei 10 Mbit/s (ETHERNET) und 412 m bei 100 Mbit/s (Fast-ETHERNET). Der Full Duplex-Betrieb einer Verbindung ermöglicht Ausdehnungen über diese Grenzwerte hinaus, da er Kollisionen ausschließt. Voraussetzung hierfür ist der Einsatz von Bridges bzw. Switches. |
| Combo Port | Ein Port mit zwei Anschlussmöglichkeiten, z. B. RJ45 und SFP. Wird ein SFP-Transceiver angeschlossen, so wird der RJ45-Port abgeschaltet. Die kombinierten Ports haben dieselbe Portnummer. Combo Ports gibt es in Fast Ethernet- und in Gigabit Ethernet-Technologie. |
| Concentrator | Siehe Hub. |
| COS Connection Mirroring | Class of Service Eine Funktion, die es ermöglicht, die Mirroring Datenübertragung zwischen 2 Ports eines Switches auf andere Ports zu kopieren, um dort z. B. mit einem Analyser untersucht zu werden. |
| Cross-over- Cable | Gekreuzte Leitungen Zur Verbindung von ETHERNET-Komponenten über Kupferkabel werden entweder 1:1-verdrahtete Leitungen oder gekreuzt verdrahtete Leitungen (Crossover-Cable) benötigt. Für die direkte Verkabelung von Endgeräten wie SPS, HMI etc. oder Netzkomponenten wie Hubs, Switches etc. untereinander werden Cross-over-Cable benötigt. Unterstützen die Geräte Autocrossing, so lassen sich auch 1:1-verdrahtete Kabel verwenden. Pinbelegung von RJ45-Steckern bei einem Cross-Over-Cabel. |
| CRC | Cyclic Redundancy Check Bezeichnung für Algorithmen, die der Fehlererkennung und -korrektur bei bitorientierten Protokollen dienen. Das Maß für die Fähigkeit, Fehler zu erkennen bzw. zu korrigieren, ist die Hamming-Distanz. |
| CSA | Canadian Standards Association www.csa.ca |
| CSA-C22.2 No. 950 | Kanadische Norm zur Sicherheit von Einrichtungen der Informationstechnik einschließlich elektrischer Büromaschinen; abgeleitet aus der IEC 950. |
| CSA-C22.2 No. 142 | Kanadische Norm zur Sicherheit von Industrial Control Equipment; abgeleitet aus der UL 508. |
| CSA-C22.2 No. 213 | Kanadische Norm zu elektrischen Betriebsmitteln für explosionsgefährdete Räume der Klassen I und II, Abteilung 2, und der Klasse III; abgeleitet aus UL 1604. |
| CSMA/CD | Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection Zugriffsverfahren bei ETHERNET nach IEEE 802.3. Eine zum Senden bereite Station hört, ob das Übertragungsmedium frei ist (Carrier Sense). Danach beginnt sie zu senden und kontrolliert gleichzeitig, ob nicht andere Stationen (Multiple Access) ebenfalls begonnen haben, Daten zu übertragen. Senden 2 oder mehrere Stationen gleichzeitig, findet eine Kollision statt. Daraufhin stellen die Stationen ihr Senden ein (Collision Detection) und versuchen, nach einer zufälligen Zeit erneut zu senden. Beim CSMA/CD-Verfahren wird die Netzausdehnung durch eine maximal zulässige Laufzeit der Datensignale auf dem Netzwerk bestimmt, die von der Datenrate abhängig ist. |
| cUL 508 | US-Norm zur Sicherheit für Industrial Control Equipment. |
| cUL 1604 | US-Norm von elektrischen Betriebsmitteln für explosionsgefährdete Räume der Klassen I und II, Abteilung 2, und der Klasse III. |
| cUL 60950 | US-Norm zur Sicherheit von Einrichtungen der Informationstechnik einschließlich elektrischer Büromaschinen; abgeleitet aus der IEC 950. |
| Cut-Through | Arbeitsweise von Switches, bei der ein Datenpaket bereits nach Erkennen der Zieladresse weitergeleitet wird. Dadurch ist die Verzögerungszeit (Latenzzeit) gering, jedoch werden auch fehlerhafte Pakete weitergeleitet. Bei diesem Verfahren ist keine Anpassung der Geschwindigkeit zwischen den einzelnen Segmenten möglich. Das Verfahren ist auch bekannt unter dem Begriff „On-the-Fly-Switching“. |
| D | |
| DA | Destination Address Zieladresse innerhalb eines Datentelegramms. |
| DBPSK | Differential Binary Phase Shift Keying DBPSK ist ein Modulationsverfahren für Systeme mit 1 Mbit/s welches mit dem DSSS-Übertragungsverfahren nach Standard 802.11 genutzt wird. |
| DCE | Data Circuit-terminating Equipment Bezeichnung für Geräte, die dem Netzabschluss dienen und an denen Endgeräte wie Computer, Steuerungen und Drucker angeschlossen werden. |
| DES | Data Encryption Standard (Datenverschlüsselungsstandard) Symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus. Zum Ver- und Entschlüsseln wird derselbe geheime Schlüssel verwendet.Das heißt, alle Instanzen, die ver- und entschlüsseln können sollen, müssen den Schlüssel kennen. DES codiert mit einem 56-Bit-Schlüssel. 3DES erhöht die Sicherheit des normalen DES-Verfahrens, indem die Daten mit dreifacher Schlüssellänge (168 Bits) verschlüsselt werden. |
| DEE | Daten-EndEinrichtung Siehe DTE. |
| Destination adress | Zieladresse bei ETHERNET, IP, etc. address „Anschrift“ auf dem Datenpaket |
| DeviceNet | DeviceNet ist ein Low-Cost-Industrienetzwerk das CAN Technologie verwendet. Es verbindet industrielle Komponenten wie Endabschalter, Fotozellen, Ventile, Motorschalter, Antriebe und Bedieneranzeigen mit SPSen und PCs. |
| DHCP | Dynamic Host Configuration Protocol Ein Protokoll, das ETHERNET-Teilnehmern temporär eine IP-Adresse aus einem festgelegten Bereich von IP-Adressen zuweist. |
| Dispersion | Laufzeitunterschiede in einem Lichtwellenleiter (LWL). Durch die Dispersion wird ein in einen LWL eingespeister Impuls aufgeweitet. Man unterscheidet zwischen Moden-, Material- und Wellendispersion. Die Modendispersion entsteht durch Laufzeitunterschiede der einzelnen Moden. Daher tritt diese Art der Dispersion nur in Multimode-LWL auf. Die Materialdispersion entsteht durch die Wellenlängenabhängigkeit der Brechzahl. Die Wellenleiterdispersion entsteht durch unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeiten der im Kern und im Mantel übertragenen Energie. Diese Art der Dispersion ist nur fürSinglemode-LWL von praktischer Bedeutung. Die chromatische Dispersion ist eine Kenngröße für Singlemode- LWL. Sie ist die Summe aus Materialund Wellendispersion. |
| DNS | Domain Name System Bezeichnung für ein System, das Host- Namen, Internet-Adressen im Klartext und IP-Adressen einander zuordnet. Als Datenquelle für die Umsetzung dienen z. B. DNS-Server oder Dateien mit der Bezeichnung „Hosts“. |
| Domäne | Broadcastdomäne: Netzbereich, der nur durch Router begrenzt ist, in dem sich also ein Broadcast frei ausbreitet. Kollisionsdomäne: Netzbereich, der durch Switches oder Router eingegrenzt ist, in dem sich Kollisionen frei ausbreiten. |
| DQPSK | Differential Quaternary Phase Shift Keying DQPSK ist ein Modulationsverfahren für Systeme mit 1 Mbit/s oder 2 Mbit/s, welches mit dem DSSS-Übertragungsverfahren nach Standard 802.11 genutzt wird. |
| DSC | Duplex Straight Connector Ein weit verbreiteter Steckverbinder für Lichtwellenleiter. Siehe auch SC. |
| DSL | Digital Subscriber Line Technologie, um das Internet mit 1,5 MBit/s über Kupferleitungen zu betreiben. |
| DSSS | Direct Sequence Spread Spectrum DSSS ist ein Übertragungsverfahren nach Standard 802.11. Das Verfahren wandelt durch Kodierung das schmalbandige zu einem breitbandigen Signal. Auf diese Weise kann das gesamte Frequenzband genutzt werden, und man erreicht dadurch eine höhere Datenübertragungsrate sowie eine niedrigere Störanfälligkeit. |
| DTE | Data Terminal Equipment Bezeichnung für Endgeräte wie Computer, Steuerungen und Drucker, die an ein Netz angeschlossen sind. Im deutschen Sprachgebrauch auch Daten-Endeinrichtung (DEE) genannt. |
| Dual Homing | Ein Begriff, der im Zusammenhang mit FDDI-Netzen geprägt wurde. Dual Homing ist eine Technologie, bei der ein Gerät durch 2 unabhängige Anschlusspunkte an ein Netz angebunden ist. Ein Anschlusspunkt dient der primären Verbindung, der andere als Standby- Verbindung. Fällt die primäre Verbindung aus, wird automatisch die Standby- Verbindung aktiviert. Mit dieser Technologie lassen sich auch Netzsegmente redundant verbinden. |
| DVMRP | Distance Vector Multicast Routing Protocol. Internetwork Gateway Protokoll, basiert weitgehend auf RIP. DVMRP nutzt IGMP um Routing-Datagramme mit seinen Nachbarn auszutauschen. |
| DWDM | Dense Wavelength Division Multiplex. |
| Dynamic DNS | Dynamisches DNS, weist bei wechselnder IP-Adresse den gleichen Namen zu. |
| E | |
| EANTC | European Advanced Networking Test Center. |
| EGP | Exterior Gateway Protocol Klassifizierung von Routing-Protokollen zum Austausch von Informationen zwischen Routern eigenständiger Netze. |
| EIA | Electronic Industries Association www.eia.org Amerikanischer Fachverband der Elektroindustrie, der auch auf dem Gebiet der Normung aktiv ist. Standards der EIA werden mit RS (Related EIA Standard) gekennzeichnet. Zu den bekannten Standards zählen die seriellen Schnittstellen RS 232 C, RS 422 und RS 485. |
| EMV | Elektromagnetische Verträglichkeit Bei der EMV sind die beiden Aspekte Störfestigkeit und Störausstrahlung zu beachten. Elektrische Geräte, Anlagen und Systeme müssen eine bestimmte Unempfindlichkeit gegenüber normalen Störeinflüssen aufweisen, die in der vorgesehenen Umgebung üblicherweise auftreten. Außerdem dürfen Geräte keine Störgrößen abstrahlen, die andere Geräte in ihrer Umgebung stören könnten. |
| EN | European Norm Europäische Normen beziehen sich auf die von CENELEC und CEN erarbeiteten Normen. |
| EN 61000-4-2 | EMV Teil 4: Mess- und Prüfverfahren, Hauptabschnitt 2: Prüfung der Störfestigkeit gegen die Entladung statischer Elektrizität. Angaben im Katalog: x kV Kontaktentladung (contact discharge) x kV Luftentladung (air discharge) |
| EN 61000-4-3 | EMV Teil 4: Mess- und Prüfverfahren, Hauptabschnitt 3: Prüfung der Störfestigkeit gegen hochfrequente elektromagnetische Felder. |
| EN 61000-4-4 | EMV Teil 4: Mess- und Prüfverfahren, Hauptabschnitt 4: Prüfung der Störfestigkeit gegen schnelle kurze Störgrößen (Burst). Angaben im Katalog: x kV DC Versorgungsleitungen (power line) x kV Datenleitungen (data line) |
| EN 61000-4-5 | EMV Teil 4: Mess- und Prüfverfahren, Hauptabschnitt 5: Prüfung der Störfestigkeit gegen Stoßspannungen (Surge). Angaben im Katalog: x kV Versorgung unsymmetrisch (power supply) x kV Datenleitungen (data line) |
| EN 61000-6-2 | Fachgrundnorm Teil 6-2: Störfestigkeit im Industriebereich. |
| EN 50081-1 | Fachgrundnorm Störaussendung, Teil 1: Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe. |
| EN 50081-2 | Fachgrundnorm Störaussendung, Teil 2: Industriebereich. |
| EN 50082-1 | Fachgrundnorm Störfestigkeit, Teil 1: Wohn-, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe. |
| EN 50082-2 | Fachgrundnorm Störfestigkeit, Teil 2: Industriebereich nicht mehr gültig seit dem 1.4.2002. |
| EN 55022 | Produktgruppennorm Störaussendung für Einrichtungen der Informationstechnik. |
| EN 55024 | Produktgruppennorm Störfestigkeit für Einrichtungen der Informationstechnik. |
| EN 60950 | Sicherheit von Einrichtungen der Informationstechnik einschließlich elektrischer Büromaschinen. Europäische Norm, abgeleitet aus der IEC 950. |
| EN 60825-1 | Sicherheit von Lasereinrichtungen, Teil 1: Klassifizierung von Anlagen, Anforderungen und Benutzer-Richtlinien. |
| EN 61131-2 | Produktgruppennorm speicherprogrammierbare Steuerungen, Teil 2: Betriebsmittelanforderungen und Prüfungen. |
| Encapsulation | Siehe Tunnelling |
| ETHERNET | Bezeichnung für ein Datennetz, das seit 1985 von der IEEE 802.3 standardisiert ist. Der Standard spezifiziert die Funktionen und den Aufbau der Schichten 1 und 2 nach dem OSI-Referenzmodell. ETHERNET basiert auf dem Zugriffsverfahren CSMA/CD mit einer variablen Paketlänge von 64 bis 1518 Byte und einer Übertragungsgeschwindigkeit von 10 Mbit/s. Der Begriff ETHERNET wird heute oft als allgemeine Bezeichnung genutzt, ohne dabei zwischen den unterschiedlichen Ausprägungen (ETHERNET, Fast-ETHERNET etc.) zu unterscheiden. Außerdem werden häufig die Protokolle der Schichten 3 und 4 mit einbezogen. |
| EtherNet/IP | ETHERNET/Industrial Protocol www.ab.com/networks Ein Standard für Industrial ETHERNETAnwendungen, der auf TCP und UDP aufsetzt. |
| ETHERNET- Paket | Bezeichnung für ein ETHERNETPaket Datenpaket. Die Paketgröße ist variabel und kann zwischen 64 und 1518 Byte betragen. Sie beinhaltet neben den eigentlichen Nutzdaten das Destinationund Source-Adressfeld (DA bzw. SA), (4 Byte TAG-Feld optional) sowie das Längen-Typ-Feld. |
| ESD | Electrostatic Discharge Bezeichnung für elektrostatische Entladungen. Elektrostatische Entladungen können kurze und unregelmäßige Störungen von elektronischen Geräten zur Folge haben bzw. elektronische Bauteile zerstören. |
| Ex | Eigensicher nach DIN EN 50020 Kennzeichnung von Geräten, die unter Beachtung der Vorschriften auch innerhalb explosionsgefährdeter Bereiche eingesetzt werden dürfen. |
| F | |
| Fast-ETHERNET | Bezeichnung für ein schnelles Datennetz, das 1995 von der IEEE 802.3 standardisiert wurde. Basiert auf einer Übertragungsgeschwindigkeit von 100 Mbit/s mit einer variablen Paketlänge von 64 bis 1518 Byte. (4 Byte TAG-Feld optional) |
| FCC | Federal Communications Commission www.fcc.gov 1934 gegründete US-Behörde, die für die Telekommunikation zuständig ist. Sie verwaltet z. B. das Frequenzspektrum und teilt es auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene zu. |
| FCC CFR47 Part 15 | Federal Communications Commission of Federal Regulations Standard zur Störaussendung für Einrichtungen der Informationstechnik. |
| FCS | Frame Check Sequence Bezeichnung für ein Bitfeld zur Datensicherung von Nutzdaten bei bitorientierten Protokollen. Der Absender einer Nachricht ermittelt nach einem festgelegten Algorithmus eine Prüfsumme, die er an das Paketende anhängt. Im Empfänger wird nach demselben Algorithmus ebenfalls eine Prüfsumme gebildet, die mit der empfangenen Prüfsumme verglichen wird. Mit diesem Verfahren lassen sich Fehler bei der Datenübertragung ermitteln. |
| FDB | Forwarding Data Base. Adresstabelle eines Switches nach der er die Entscheidung trifft, an welchen Port ein Paket gesendet werden muss. In der Adresstabelle wird eine MACAdresse dem Port zugeordnet, über den das entsprechende Gerät erreicht wird. Die Tabelle wird regelmäßig aktualisiert. |
| FDX | Siehe Full Duplex |
| FDDI | Fiber Distributed Data Interface Ein Standard für Datennetze, der die Schichten 1 und 2 des OSI-Referenzmodells abdeckt. FDDI basiert ursprünglich auf einer Doppelringtopologie, die Lichtwellenleiter als Übertragungsmedium vorsieht. |
| Firewall | Bezeichnung für Schutzmaßnahmen, die beispielsweise ein LAN von einem anderen Netz, z. B. dem Internet, abschotten. |
| Flow Control | Eine Funktion, die bei Überlast an einem Ausgangsport Pakete am Eingangsport verwirft oder angeschlossenen Geräten signalisiert, dass sie das Senden einstellen. Die Signalisierung, das Senden einzustellen, erfolgt im Half Duplex-Betrieb durch Simulation einer Kollision oder im Full Duplex-Betrieb durch Senden spezieller „Pause“-Pakete. |
| Flusskontrolle | Siehe Flow-Control |
| FM 3611 | US-Norm für elektrische Betriebsmittel für explosionsgefährdete Räume der Klassen I und II, Abteilung 2, und der Klasse III. |
| FM 3810 | US-Norm zur Sicherheit von Process Control Equipment. |
| Frame Relay | Modifizierte Version der X.25-Paketvermittlung im WAN. |
| FTP | File Transfer Protocol Ein Protokoll auf Schicht 5 des OSIReferenzmodells, das dem Transport von Dateien dient. |
| FTTD | Siehe Fiber To The Desk. |
| Full Duplex | Eine Betriebsart, bei der ein Gerät gleichzeitig Daten senden und empfangen kann. Wird im ETHERNET eine Übertragungsstrecke in Full Duplex betrieben, so ist das CSMA/CD-Bus zugriffsverfahren ausgeschaltet. Die Netzausdehnung hängt dann nur von den Leistungsgrenzen der verwendeten Sende- und Empfangskomponenten ab. |
| F/O | Fiber Optics Siehe Lichtwellenleiter. |
| G | |
| GARP | Generic Attribute Registration Protocol Bezeichnung für eine Protokollfamilie, die zum Austausch von Parametern zwischen Switches auf Schicht 2 des OSIReferenzmodells dient. Derzeit existieren die Protokolle GMRP und GVRP. |
| Gateway | Ein Gerät, das oberhalb der Schicht 2 des OSI-Referenzmodells arbeitet und Protokolle umsetzt. Auf Schicht 3 werden diese Geräte üblicherweise als Router bezeichnet. |
| GBIC | Gigabit interface converter. Siehe unter SFP. |
| Gbps | Gigabit per second |
| Gigabit-ETHERNET | Bezeichnung für ein sehr schnelles Datennetz, das seit 1999 von der IEEE 802.3 standardisiert ist. Basiert auf einer Übertragungsgeschwindigkeit von 1000 Mbit/s mit einer variablen Paketlänge von 64 bis 1518 byte. |
| GL | Germanischer Lloyd |
| GMRP | GARP Multicast Registration Protocol Ein nach IEEE 802.1p standardisiertes Protokoll, das es Teilnehmern ermöglicht, sich dynamisch in Multicast-Gruppen an- und abzumelden. Switches, die GMRP unterstützen, leiten Multicasts nur an den Ports weiter, an denen Teilnehmer der entsprechenden Multicast- Gruppen registriert sind. |
| GVRP | GARP VLAN Registration Protocol Ein Protokoll, das Switches nutzen können, um Informationen zu VLANs auszutauschen. Wird an einem Switch ein VLAN eingerichtet, so schickt der Switch diese Information an alle anderen Switches im Netz. Daraufhin können andere Switches z. B. den Port, an dem die Information empfangen wurde, ebenfalls zum Teilnehmer dieses VLANs machen. |
| H | |
| Halbduplex | Siehe Half Duplex |
| Half Duplex | Eine Betriebsart, bei der ein Gerät zu einem Zeitpunkt entweder Daten senden oder empfangen kann. Bei Half Duplex ist die Kollisionserkennung im ETHERNET aktiv. Die Netzausdehnung ist durch die Laufzeitverzögerungen der Geräte und Übertragungsmedien begrenzt. |
| HASH | Prüfsumme, die die Integrität einer Information sicherstellt. |
| HCS | Ein Name für einen Lichtwellenleiter, dessen optischer Kern durch Quarzglas und dessen optischer Mantel durch eine spezielle, patentierte Kunststoffschicht gebildet wird. (HCS ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. Spectran Specialty Optics). |
| HDX | Siehe Half Duplex. |
| Header | Bezeichnung für den Teil eines Datenpaketes, das vor den Nutzdaten steht und Daten wie Adressen, Paketnummern etc. enthält. |
| HIPER-Ring | Bezeichnung für ein Redundanzverfahren, das auf dem Aufbau ringförmiger Netzstrukturen beruht. Innerhalb eines solchen Ringes werden Netzkomponenten, die den HIPER-Ring unterstützen, über ihre Ringports miteinander verbunden. Die Kontrolle über den Ring und das Verhindern von kreisenden Telegrammen wird von einem Redundanzmanager übernommen. |
| HiRRP | Hirschmann industrial Router Redundancy Protocol Parallelschalten zweier Router. Fällt einer der beiden Router aus, dann übernimmt der verbleibende Router vollständig die Aufgaben des anderen. |
| HMI | Human Machine Interface Geräte zur Bedienung und Beobachtung von Maschinen und Anlagen. |
| Hops | Bezeichnung für die maximale Anzahl von Routern, die ein Datenpaket auf dem Weg durch ein Netz durchlaufen darf. Die Anzahl von Hops innerhalb einer Verbindung sagt nichts über die Qualität der Verbindung aus. So kann z. B. eine Verbindung mit 8 Hops schneller sein als eine mit 5 oder 6 Hops. |
| HSRP | Hot Standby Routing Protocol Ein Protokoll zur Steuerung redundanter Router. |
| HTML | Hypertext Markup Language Ein Format zur Darstellung von Webseiten. |
| HTTP | HyperText Transfer Protocol Ein von Browsern und Webservern benutztes Protokoll zur Übertragung von Webseiten. |
| HTTPS | HyperText Transfer Protocol Secure Paketweise verschlüsselte HTTP-Kommunikation. |
| Hub | Ein Gerät, das auf Schicht 1 des OSI-Referenzmodells arbeitet und die einlaufenden Signale regeneriert, bevor es sie an alle anderen Ports verteilt. Synonym: Sternkoppler. |
| I | |
| ICMP | Internet Control Message Protocol Ein Protokoll, das eingesetzt wird, um Ausfälle und Fehler bei der Übertragung von IP-Paketen zu melden. Ein sehr bekannter Befehl dieses Protokolls ist der Befehl „Ping“. |
| ID | IDentifier |
| IDA | Interface for Distributed Automation www.ida-group.org Ein Standard im Bereich des Industrial ETHERNET, der von einer Gruppe von Unternehmen entwickelt wurde und auf TCP und UDP aufsetzt. |
| IE | Industrial ETHERNET Bezeichnung für ETHERNET in der Automatisierungstechnik. Hiermit verbunden sind erhöhte Anforderungen in Bezug auf die Verfügbarkeit des Netzes, die Sicherheit des Netzes und die Umgebungsbedingungen, denen die ETHERNETKomponenten ausgesetzt sind. |
| IEC | International Electrotechnical Commission Eine 1906 gegründete Kommission, die elektrotechnische Bauteile und Komponenten standardisiert. |
| IEC 60068-2-6 | Umweltprüfungen Teil 2: Prüfung Fc, Schwingen sinusförmig. |
| IEC 60068-2-27 | Umweltprüfungen Teil 2: Prüfung Ea, Schock. |
| IEC 60068-2-32 | Umweltprüfungen Teil 2: Prüfung Ed, freier Fall. |
| IEEE | Institute of Electrical and Electronics Engineers www.ieee.org Ein Zusammenschluss von Technikern und Ingenieuren mit Sitz in den USA, die De-facto-Standards, insbesondere im Bereich der Datenkommunikation, entwickeln. |
| IEEE 802.3 | Ein Gremium des Institute of Electrical and Electronics Engineers, das Standardsbezüglich LANs ausarbeitet. |
| IETF | Internet Engineering Task Force www.ietf.org Eine Gruppe, die aus vielen technisch am Internet interessierten Personen besteht und für technische Fragen zuständig ist. |
| IFG | Inter [f:Frame Gap Ein Maß für den Mindestabstand zwischen 2 Datenpaketen. |
| IGMP | Internet Group Management Protocol Bezeichnung für ein Schicht 3-Protokoll, das die Zugehörigkeit von Teilnehmern und Routern zu Multicast-Gruppen den unmittelbar benachbarten Routern mitteilt. |
| IGMP Snooping | Internet Group Management Protocol Snooping Eine Funktion, bei der Switches IGMP-Pakete untersuchen und die Mitgliedschaft eines Teilnehmers zu einer Multicast-Gruppe dem jeweiligen Port zuordnen. Dadurch lassen sich auch Multicasts gezielt in die Segmente vermitteln, in denen sich Teilnehmer einer Gruppe befinden. |
| IGP | Interior Gateway Protocol Klassifizierung von Routing-Protokollen zum Austausch von Informationen zwischen Routern innerhalb eines eigenständigen Netzes. Zu den eingesetzten Protokollen zählen IGRP, RIP und OSPF. |
| IGRP | Interior Gateway Routing Protocol Routing-Protokoll, das von Cisco entwickelt wurde. |
| IP | Internet Protocol Ein Protokoll auf Schicht 3 des OSIReferenzmodells. Es dient dem verbindungslosen Transport von Daten über mehrere Netze hinweg. Hierzu erhält jedes Telegramm eine eindeutige IP-Zieladresse. Die Datagramme können beim Empfänger in einer anderen Reihenfolge ankommen, als sie vom Sender abgeschickt wurden. Für die Zusammensetzung in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger ist das TCP verantwortlich. |
| IP-Adresse | Adresse eines Teilnehmers auf Schicht 3 des OSI-Referenzmodells. Eine IP-Adresse besteht bei Version 4 aus 4 Zahlen zwischen 0 und 255, die durch Punkte voneinander getrennt sind. Diese 4 Byte kennzeichnen die Adressen für das Netz (Net ID) und den Adressbereich der Endgeräte (Host ID). Entsprechend dem Anteil von Netzadressen und Hostadressen ist der gesamte Adressbereich in Klassen von A bis E aufgeteilt. Dabei wird von A nach E der Anteil der Hostadressen immer kleiner. Da IP-Adressen im Internet einmalig sein müssen, werden die Netzadressen von einer zentralen Organisation verwaltet. Die Vergabe der Hostadressen erfolgt durch den Administrator des jeweiligen lokalen Netzes. Um lokale Netze in kleinere, einfacher zu verwaltende Subnetze aufzuteilen, wird ein Teil der Hostadressen verwendet. Dadurch wird die Netzadresse quasi um den Subnetzanteil erweitert. Diese Erweiterung wird mittels der Netzmaske realisiert. Die Netzmaske markiert alle Bits einer IP-Adresse, die der Identifikation des Netzes und des Subnetzes dienen. Ein Gerät, das Daten senden will, vergleicht seine IP-Adresse mit der IP-Adresse des Empfängers. Stimmen beide Adressen im Rahmen der Netzmaske nicht überein, befindet sich der Empfänger in einem anderen Netz. In diesem Fall wird die Nachricht an ein Gateway oder einen Router geschickt. |
| IPsec | Internet Protocol Security Standard, der es ermöglicht, bei IPDatagrammen die Authentizität des Absenders, die Vertraulichkeit und die Integrität der Daten durch Verschlüsselung zu wahren. Mit IPSec kann ein VPN auf Schicht 3 aufgebaut werden. IPsec setzt als Verschlüsselung z.B. 3DES ein. |
| IPv4 | Internet Protocol Version 4 Das IPv4 hat einen Adressraum von4 Byte. Siehe auch IP. |
| IPv6 | Internet Protocol Version 6 Das IPv6 hat einen Adressraum von 16 Byte. Außerdem unterscheidet es sich durch den Aufbau des Headers und die Einteilung der Netze in Adresstypen anstelle von Klassen. |
| IPX | Internet Packet Exchange Bezeichnung für ein Protokoll von Novell, das Verbindungen zu den Internet-Protokollen herstellt. |
| ISDN | Integrated Services Digital Network. WAN- Übertragungsprotokoll. |
| ISO | International Standards Organisation www.iso.org Eine Dachorganisation nationaler Standardisierungsgremien, der auch das Deutsche Institut für Normung (DIN) angehört. Zu den Organen der ISO zählen mehr als 200 Fachausschüsse (Technical Committees, TC). Die TCs unterteilen sich je nach Bedarf weiter in Unterausschüsse (Sub-Committee, SC). Die SCs wiederum können in Arbeitsgruppen (Working Group, WG) und Gruppen mit speziellen Aufgaben unterteilt sein. |
| ISP | Internet Service Provider |
| IT | Information Technology |
| ITU-T | www.itu.int International Telecommunications Union-Telecommunication Standardisation Sector Standardisierungsgremium mit Sitz in Genf. |
| J | |
| Jabber | Bezeichnung für ein ETHERNET-Paket mit mehr als 1518 Byte. |
| Jitter | Bezeichnung für das zeitliche Schwanken einer Signalflanke. |
| K | |
| kbps | kilobit per second (kbit/s) |
| Kollisionsdomäne | Das CSMA/CD-Zugriffsverfahren beschränkt die Laufzeit eines Datenpaketes von einem Teilnehmer zum anderen. Abhängig von der Datenrate ergibt sich so ein räumlich begrenztes Netz, die sogenannte Kollisionsdomäne. Die maximale Ausdehnung einer Kollisionsdomäne beträgt 4250 m bei 10 Mbit/s (ETHERNET) und 412 m bei 100 Mbit/s (Fast-ETHERNET). Der Full Duplex-Betrieb einer Verbindung ermöglicht Ausdehnungen über diese Grenzwerte hinaus, da er Kollisionen ausschließt. Voraussetzung hierfür ist der Einsatz von Bridges bzw. Switches. |
| Konzentrator | Siehe Hub |
| L | |
| L2TP | Layer 2 Tunneling Protocol Zum Aufbau eines VPNTunnels auf Schicht 2. Siehe auch IPsec. |
| LACP | Link Aggregation Control Protocol. |
| LAN | Local Area Network Bezeichnung für lokale Netze mit einer Ausdehnung von bis zu 10 km. |
| LAP | Link Access Protocol. |
| Latenzzeit | Bezeichnung für die Zeitdifferenz zwischen dem Empfang und dem Weiterleiten von Daten. Die Latenzzeit wird in der Regel zwischen dem letzten empfangenen und ersten gesendeten Bit gemessen. |
| LED | Light Emitting Diode Ein elektronisches Bauelement, das Licht erzeugt. |
| Lichtwellenleiter | Im Gegensatz zur elektrischen Übertragungstechnik, bei der beispielsweise Twisted Pair-Kabel zur Datenübertragung eingesetzt werden, dient bei der optischen Übertragungstechnik Glas oder Kunststoff als Übertragungsmedium. Lichtwellenleiter gibt es als Multimodeund Singlemodefasern (Monomodefasern). |
| Link Aggregation | Bezeichnung für eine Funktion, die bis Aggregation zu 4 Ports mit gleicher Übertragungsgeschwindigkeit zu einem virtuellen Port kombiniert. Dadurch entsteht eine Redundanz bei Ausfall einer Verbindung. Diese Funktion wird auch als Trunking bezeichnet. |
| Long Haul | Bezeichnung für optische Transceiver mit einem sehr hohen Link Budget, die in Verbindung mit Singlemodefasern eingesetzt werden. |
| LSB | Last Significant Bit Niederwertiges Bit innerhalb einer Bitfolge bei ETHERNET. |
| LWL | Siehe Lichtwellenleiter |
| LX | Long Wavelength (Gbit-Ethernet). |
| M | |
| MAC | Media Access Control Bezeichnung für eine Unterschicht der Schicht 2 des OSI-Referenzmodells. Sie regelt den Zugriff auf das Übertragungsmedium. Dabei können Verfahren angewendet werden, bei denen entweder mehrere gleichberechtigte Teilnehmer um den Zugriff konkurrieren (z. B. CSMA/CA oder CSMA/CD) oder bei denen keine Kollisionen entstehen, wie z. B. beim Token-Ring. |
| MAC-Adresse | Adresse eines Teilnehmers auf Schicht 2 des OSI-Referenzmodells. |
| MAN | Metropolitan Area Network Bezeichnung für ein Netz innerhalb einer Stadt, das verschiedene LANs miteinander verbindet. |
| MAP | Manufacturing Automation Protocol Ein Anfang der 80er Jahre auf Initiative von General Motors entwickeltes Protokoll. Aufgrund seiner Komplexität wurde es jedoch kaum kommerziell eingesetzt. |
| MAU | Medium Attachment Unit Ein Koppelmodul zwischen einem ETHERNET-Endgerät und dem Übertragungsmedium. Dabei wird das Endgerät in der Regel an eine AUI-Schnittstelle angeschlossen. Siehe auch Transceiver. |
| MD5 | Message Digest 5 Siehe auch Hash-Algorithmus. |
| Mbps | Megabit per second (Mbit/s) |
| MDI | Medium Dependent Interface Bezeichnung für die physikalische (elektrische, optische) und mechanische Schnittstelle eines Gerätes zum Anschluss an das Übertragungsmedium. |
| MDI-X | MDI-Crossover Bezeichnung für eine MDI-Schnittstelle mit gekreuzt angeschlossenen Signalleitungen. |
| MDI/MDI-X | Siehe Autocrossing. |
| MIB | Management Information Base Eine Datenbasis für Objekte und Funktionen, mit deren Hilfe Netzmanagementsysteme über das Simple Network Management Protocol (SNMP) die einzelnen Objekte verwalten. |
| MII | Media Independent Interface Bezeichnung für eine Schnittstelle nach dem OSI-Referenzmodell, die zwischen der Physikalischen Schicht (1) und der Verbindungsschicht (2) liegt. |
| mini-GBIC | Mini gigabit interface converter. Siehe unter SFP. |
| Medienwandler | Ein Gerät, das auf Schicht 1 des OSIReferenzmodells arbeitet und Signale zwischen verschiedenen Medien umsetzt, beispielsweise optische in elektrische Signale. |
| MLPPP | Multi Link PPP. Siehe auch PPP. |
| Monomodefaser | Siehe Singlemodefaser und Lichtwellenleiter. |
| MPLS | Multiprotocol Label Switching. Layer-3-Protokoll. |
| MSB | Most Significant Bit Höchstwertiges Bit innerhalb einer Bitfolge bei ETHERNET. |
| MTBF | Mean Time Between Failure Wahrscheinlichkeitsbetrachtung, die angibt, nach welcher Zeit mit einem Fehler zu rechnen ist. |
| MTRJ | Ein weitverbreiteter Steckverbinder für Lichtwellenleiter, der eine kleine Bauform hat. |
| MTTR | Max Time To Repair. |
| Mulitcast | Bezeichnung für das Aussenden einer Nachricht an eine Gruppe bestimmter Empfänger. Dabei besteht die Möglichkeit, diese Gruppe über nur eine Adresse anzusprechen. |
| Multimodefaser | Multimodefasern sind Lichtwellenleiter, die sich durch vergleichbar große Kerndurchmesser auszeichnen. Der typische Kerndurchmesser bei Stufenindex-Fasern ist 100 µm bei Glas-Fasern, 200 µm bei PCS/HCS-Fasern und 980 µm bei POFFasern. Gradientenindex-Fasern hingegen haben einen typischen Kerndurchmesser von 50 bzw. 62,5 µm. Bedingt durch diese relativ großen Kerndurchmesser breitet sich das Licht bei Multimodefasern auf mehreren Wegen – mehreren Modes – aus. Die mit einer Multimodefaser zu überbrückende Entfernung hängt von mehreren Faktoren ab: Den Kenndaten der Faser, dem Link Budget sowie der Dämpfung durch Steckverbinder, Splices und sonstige Komponenten. Beispiel: Eine 62,5/125 µm-Faser mit einer Dämpfung (A) von 1 dB/km und einer Bandbreite (B) von 500 MHz*km soll bei einer Wellenlänge von 1300 nm Datenpakete über Fast-ETHERNET übertragen. Das Link Budget beträgt 11 dB. Es ist eine Reserve von 3 dB zu berücksichtigen. Die Dämpfung der Steckverbinder soll vernachlässigt werden. Dämpfung: Lmax = (Link Budget – Reserve)/ Faserdämpfung Lmax = (11 dB – 3 db)/1dB/km Lmax = 8 km Bandbreiten-Längen-Produkt Lmax = Bandbreite/Signalbandbreite Lmax = (500 km*MHz)/125 MHz Lmax = 4 km In diesem Beispiel beträgt die maximal zu überbrückende Entfernung 4 km. Signalbandbreiten: ETHERNET = 10 MHz, Fast-ETHERNET = 125 MHz und Gigabit-ETHERNET = 1,25 GHz |
| Multiplexer | Bezeichnung für Geräte oder Funktionseinheiten, die mehrere Kanäle niedriger Kapazität in einen Kanal höherer Kapazität zusammenfassen. |
| Multiport Bridge | Eine Bridge, die nicht nur 2 sondern mehrere LANs miteinander verbindet. In ETHERNET LANs werden Multiport Bridges auch als Switches bezeichnet. |
| N | |
| NAT | Network Address Translation Bezeichnung für ein in RFC 1631 und RFC 1918 definiertes Protokoll. |
| NAT-T | NAT-Traversal Normalerweise funktioniert IPsec nicht, wenn sich zwischen den beiden IPsec- Endpunkten ein NAT-Gateway befindet, da die IP-Adressen der Endpunkte ebenfalls verschlüsselt sind. Mit NAT-T kann dieses Problem umgangen werden. NAT-T wird beim Verbindungsaufbau (Handshake) im Bedarfsfall automatisch zugeschaltet, sofern unterstützt. |
| NetBEUI | NetBIOS Extended User Interface. Erweiterte Version des NetBIOS Protokolls, das von Netzwerksoftware wie z.B. LAN Manager, LAN Server, Windows for Workgroups und Windows NT genutzt wird. |
| NEXT | Near End Cross Talk Eine Form des Nebensprechens, bei dem sich Signale von Teilnehmern überlagern, die sich beide auf derselben Seite einer verdrillten Zweidrahtleitung befinden. |
| NIC | Network Interface Card Bezeichnung für PC-Einsteckkarten, die den Anschluss an ein ETHERNET-Netz ermöglichen. |
| Netzknoten | Bezeichnung für Netzelemente wie Hubs, Switches und Router, an denen verschiedene Datenübertragungsstrecken zusammenlaufen. |
| Netzmanagement | Ein allgemeiner Begriff für das Verwalten, Konfigurieren und Überwachen von Netzknoten und den daran angeschlossenen Geräten. Die Aufgaben eines Netzmanagementsystems lassen sich in die Bereiche Fehlermanagement, Konfigurationsmanagement, Sicherheitsmanagement und Leistungsmanagement aufteilen. Dabei kommuniziert der Netzmanagement-Agent mit der Netzmanagementstation über das Netzmanagement-Protokoll SNMP. |
| Netzmaske | Die Netzmaske markiert alle Bits einer IP-Adresse, die der Identifikation des Netzes und des Subnetzes dienen. Siehe auch IP-Adresse. |
| NMS | Network Management System Siehe Netzmanagement. |
| Node | Bezeichnung für einen Teilnehmer in einem Netz. |
| NRZ | No Return to Zero Bezeichnung für ein Kodierverfahren, bei dem die elektrischen Signale auch bei einer Folge mehrerer logischer Einsen nicht auf Null zurückgehen. |
| NRZI | No Return to Zero, Invert on Ones Bezeichnung für ein Kodierverfahren mit invertierten NRZ-Signalen. |
| NVRAM | Non-Volatile RAM. Nicht-flüchtiger Speicher. |
| O | |
| ODVA | ODVA (Open Device Vendor Association) ist eine Organisation, die die weltweite Verbreitung der DeviceNet und EtherNet/IP Netzwerktechnologien und -standards in der industriellen Automation fördert. |
| OID | Objekt Identification |
| OLE | Object Link and Embedding Bezeichnung für ein zentrales Architekturprinzip bei Windows. |
| On-the-Fly- Switching | Arbeitsweise von Switches, siehe Cut-Through. |
| OPC | OLE for Process Control www.opcfoundation.org Standardschnittstelle für Windows-Anwendungen zum Datenaustausch von Prozessdaten und Statusinformationen. |
| OSI | Open Systems Interconnection Ein internationales Standardisierungsprogramm, das von der ISO und der ITU ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, Standards für Datennetze zu schaffen, die eine Kompatibilität von Geräten verschiedener Hersteller gewährleisten. |
| OSI- Referenzmodell | Auch ISO/OSI-Referenzmodell genannt. Referenzmodell Bei diesem Modell handelt es sich um ein in 7 Schichten unterteiltes Modell, das die Kommunikation offener, verteilter Systeme beschreibt. Die einzelnen voneinander unabhängigen Schichten beschreiben jeweils einen zusammengehörenden, für die Datenübertragung und -verarbeitung relevanten Bereich. Die Schichten werden als Physikalische Schicht (1), Verbindungsschicht (2), Netzwerkschicht (3), Transportschicht (4), Sitzungsschicht (5), Darstellungsschicht (6) und Anwendungsschicht (7) bezeichnet |
| OSPF | Open Shortest Path First Bezeichnung für ein Routing-Protokoll. OSPF nutzt die von den Routern vorgegebenen Informationen über die Topologie des Netzes, um den kürzesten Weg zwischen den Routern zu finden. Voraussetzung hierfür ist, dass jeder Router eine Routing-Tabelle anlegt, in der die aktuelle Topologie des Netzes vollständig abgebildet ist. Indem jeder Router Änderungen der Topologie sofort den benachbarten Routern mitteilt, werden die Routing-Tabellen in den Routern stets aktualisiert. Der Vorteil von OSPF gegenüber RIP besteht in der Schnelligkeit und der besseren Lastverteilung. |
| OUI | Original Unique Identifier Bezeichnung für die höchstwertigen 3 Byte der MAC-Adresse. |
| P | |
| Paketgröße | Siehe ETHERNET-Paket. |
| Patchfeld | Bezeichnung für einen Rangierverteiler. |
| Patchkabel | Bezeichnung für Kabel mit einer Länge von max. 5 m, die zum Verbinden von ETHERNET-Komponenten innerhalb eines Raums (19"-Rack, Schaltschrank etc.) benutzt werden. Patchkabel werden meistens in Verbindung mit Patchfeldern eingesetzt. |
| PAP | Password Authentication Protocol. PPPAuthentifizierungsmethode. Passwörter werden unverschlüsselt übertragen. PAP basiert auf Benutzernamen. |
| Parallel Detection | Teilfunktion von Autonegotiation, um sich auf einen Partner einzustellen, der nicht Autonegotiation unterstützt. Ein Port erkennt die Geschwindigkeit aufgrund FLP oder NLP und stellt sich entsprechend auf 100 Mbit/s oder 10 Mbit/s ein. Als Duplexmodus wird immer HDX genutzt. |
| PCF | Bezeichnung für einen Lichtwellenleiter, dessen optischer Kern durch Quarzglas und dessen optischer Mantel durch eine Polymerschicht gebildet wird. |
| PD | Powered Device Beschreibt das Endgerät (z.B. ein IP-Telefon) im Entwurf des Standards IEEE P802.3af (DTE Power via MDI). IEEE P802.3af definiert wie über ein ETHERNETTwisted- Pair-Kabel Spannungsversorgung erfolgen kann. |
| PDU | f:Protocol Data Unit Bezeichnung für das auf einer Schicht des OSI-Referenzmodells zusammengestellte Datenpaket, das über einen Dienstzugangspunkt (SAP) an die darunter liegende Schicht weitergegeben wird. |
| PHY | Physical sublayer Physikalische Schicht/Komponente (auf Ebene 1b). |
| Ping | Packet Internet f:Groper Ein Programm, das zum Testen von Verbindungen zwischen 2 IP-Adressen dient. Dabei wird festgestellt, ob in einem Netz ein bestimmter Teilnehmer noch aktiv ist und wie gut die Verbindung zu ihm ist. |
| PLC | Programmable Logic Control Speicherprogrammierbare Steuerung. |
| POE | Power over Ethernet. |
| POF | Plastic Optical Fiber Bezeichnung für einen Lichtwellenleiter, dessen optischer Kern und Mantel durch einen Kunststoff gebildet werden. POFFasern haben einen typischen Kerndurchmesser von 0,98 mm. |
| POL | Power over LAN. |
| Port | Allgemeiner Begriff für eine Schnittstelle an Geräten zur Übertragung von Daten und Steuerinformationen in Sende- und Empfangsrichtung. |
| Port Mirroring | Eine Funktion, die es ermöglicht, die ein- und ausgehenden Daten an einem Port eines Switches auf einen anderen Port zu kopieren, um dort z. B. mit einem Analyser untersucht zu werden. |
| Port Security | Eine Funktion, die vor einem unberechtigten Zugriff auf das Netz schützt. Switches, die diese Funktion unterstützen, bieten die Möglichkeit, für jeden Port festzulegen, von welchem Endgerät Daten empfangen und vermittelt werden dürfen. Die Überprüfungen erfolgen anhand der MAC-Adressen der angeschlossenen Geräte. Wird ein Gerät an einem Port angeschlossen, dessen MAC-Adresse dort nicht registriert ist, lässt sich dieser Port automatisch abschalten. |
| Port Spiegelung | Siehe Port Mirroring. |
| Port Trunking | Siehe Link Aggregation. |
| PPP | Point-to-Point-Protocol Ein Protokoll der TCP/IP-Familie für den seriellen Datentransfer über Wählverbindungen wie das Telefon. Dient beispielsweise zur Anbindung nicht permanent über LANs vernetzter Rechner an das Internet. |
| PPPoE | Point-to-Point-Protocol over ETHERNET |
| pps | packets per second Maßeinheit für die Vermittlungsgeschwindigkeit. |
| PPTP | Point-to-Point Tunneling Protocol. |
| Priorisierung | Bei einer priorisierten Datenübertragung werden Datenpakete anhand definierter Kriterien mit Vorrang vermittelt. Die Kennzeichnung eines solchen Datenpaketes erfolgt auf Schicht 2 des OSI-Referenzmodells über das TAG-Feld und auf Schicht 3 im TOS-Feld. |
| Private Key | Siehe Private/Public Key |
| Private / Public Key | Bei asymmetrischen Verschlüsselungsalgorithmen werden zwei Schlüssel verwendet: ein öffentlicher (Public Key) und ein privater (Private Key). Der öffentliche Schlüssel wird vom zukünftigen Empfänger von Daten denen zur Verfügung gestellt, die die Daten verschlüsselt an ihn versenden. Der private Schlüssel ist nur im Besitz des Empfängers. Er dient zum Entschlüsseln der empfangenen Daten |
| PROFInet | www.profibus.org Ein Konzept, das die Kommunikation von der Feldebene zur Leitebene unter Einbeziehung von Profibus und ETHERNET sowie einem Modell für das anlagenweite Engineering definiert. |
| PSE | Power Sourcing Equipment Beschreibt das stromliefernde Gerät (z.B. ein Switch) im Entwurf des Standards IEEE P802.3af (DTE Power via MDI). IEEE P802.3af definiert wie über ein ETHERNET-Twisted-Pair-Kabel Spannungsversorgung erfolgen kann. |
| PSU | Power Supply Unit. Siehe auch PS. |
| PTP | Precision Time Protocol. Protokoll zur Zeitsynchronisierung gem. IEEE 1588, mit einer Genauigkeit von unter 1 µs. |
| Public Key | Siehe Private/Public Key |
| Q | |
| QoS | Quality of Service Bezeichnung für eine Reihe von Faktoren, die Einfluss auf die Güte eines Netzes haben. Zu diesen Faktoren zählen beispielsweise Netzausfallzeiten, Verzögerungszeiten, Stabilität von Verbindungen und vieles mehr. Für QoS gibt es eine Reihe unterschiedlicher Definitionen. |
| R | |
| RADIUS | Remote Authentication Dial In User Service Ein RADIUSServer authentifiziert einen Client, der sich mit Name und Passwort anmeldet, für den Zugang. Passwörter werden verschlüsselt übertragen. |
| RAM | Random Access Memory Bezeichnung für einen flüchtigen Speicher. |
| RARP | Reverse Address Resolution Protocol Ein Protokoll, das zu einer MAC-Adresse die statisch zugeordnete IP-Adresse liefert. |
| RAS | Remote Access System |
| Redundanz- manager | Bezeichnung für einen Switch oder Hub manager in einem HIPER-Ring, der den Ring überwacht und bei einer Unterbrechung der Ringstruktur die bis dahin abgeschaltete Verbindung aktiviert. Nachdem die Unterbrechung beseitigt ist, schaltet der Redundanzmanager diese Verbindung wieder ab. Somit ist der Ring zwar physikalisch geschlossen, aus Sicht der Kommunikation jedoch unterbrochen. |
| RFC xxx | Request for Comments Eine Abkürzung, die im Umfeld des Internets geprägt wurde. Sie ist sehr stark mit der Veröffentlichung von Internet- Standards verbunden. RFCs werden in der Reihenfolge ihrer Verabschiedung nummeriert. |
| RIP | Routing Information Protocol Ein Protokoll zum zyklischen Austausch von Routing-Tabellen zwischen Routern innerhalb eigenständiger Netze per Broadcast. RIP ist eines der ältesten, einfachsten und am weitesten verbreiteten Routing-Protokolle. Als Nachfolger von RIP gilt das komplexere OSPF. |
| RJ45 | Ein weit verbreiteter Steckverbinder in der Telefontechnik und bei LANs. Er wird auch als Western-Stecker bezeichnet. |
| RMON | Remote Network Monitoring Ein Protokoll, das dem Netzmanagement dient. RMON definiert neun Klassen von Daten, die sich auf die unteren Schichten des OSI-Referenzmodells beziehen und erfasst werden können. Die Daten werden anschließend z. B. über das Simple Network Management Protocol (SNMP) zu einer Netzmanagementstation übertragen. |
| RMON 2 | Remote Network Monitoring Ein Protokoll, das dem Netzmanagement dient. RMON 2 ist eine Erweiterung von RMON und erstreckt sich auf höhere Schichten des OSI-Referenzmodells. |
| Router | Ein Gerät, das auf der Schicht 3 des OSI-Referenzmodells arbeitet und unterschiedliche Netzsegmente miteinander verbindet bzw. Netze aus Sicherheitsgründen oder um Broadcasts zu begrenzen in Teilnetze auftrennt. Ein Router überträgt nur die Datenpakete in andere Segmente, die an seine eigenen MACAdressen geschickt werden. Anschließend leitet der Router die Datenpakete anhand von Routing-Tabellen weiter. Das bedeutet, der sendende Teilnehmer muss wissen, dass sich der Empfänger nicht im gleichen Netzsegment befindet. Diese Information entnimmt die sendende Station aus der IP-Adresse des Empfängers. Routing-Tabellen werden entweder fest vorgegeben oder über Routing-Protokolle vom Router selbst ermittelt. |
| Routing | Eine Funktion der Schicht 3 des OSIReferenzmodells. Es wird unterschieden zwischen dynamischem und statischem Routing. Beim dynamischen Routing errechnen Router Regeln und Parameter zur Wegwahl durch das Netz. Diese Informationen werden in Routing-Tabellen abgelegt und über Routing-Protokolle zwischen den Routern ausgetauscht. Dadurch wird erreicht, dass sich die Wegwahl automatisch an die aktuelle Topologie und Lastverteilung des Netzes anpasst. Beim dynamischen Routing wird jedes Telegramm einzeln geroutet. Dadurch können die Telegramme in anderer Reihenfolge beim Empfänger ankommen als sie vom Sender abgeschickt wurden. Beim statischen Routing werden die Wege zur Datenübertragung zwischen den Sendern und Empfängern fest eingestellt und für jede Verbindung wird eine bestimmte Bandbreite reserviert. Zwischen 2 Endgeräten nehmen Datenpakete somit immer den gleichen Weg. Damit besteht nicht die Möglichkeit, automatisch auf Veränderungen der Topologie oder Überlastungen von Verbindungen zu reagieren. Da alle Veränderungen der Netzstruktur per Hand in den Routern eingegeben werden, müssen Router bei diesem Verfahren keine Routing-Protokolle unterstützen. Während das dynamische Routing die Übertragung von Daten optimiert unterstützt, wird beim statischen Routing die Übertragung von Daten, Sprache und Video gleichermaßen unterstützt. |
| Routing- Protokoll | Bezeichnung für Protokolle, die Router beim dynamischen Routing einsetzen, um untereinander Informationen über angeschlossene Netze auszutauschen. Diese Informationen werden in den Routern in Routing-Tabellen abgelegt. |
| RS 232 C | Recommended Standard 232 C Eine weit verbreitete serielle Schnittstelle zur Datenübertragung mit Datenraten bis 20 kbit/s und über Entfernungen bis 15 m. Diese Schnittstelle wurde 1969 von der EIA als Standard Nr. 232 in Version C standardisiert. Häufig auch als RS 232 bezeichnet. |
| RS 422 | Recommended Standard 422 Eine serielle Schnittstelle zur Datenübertragung im Full Duplex-Betrieb. Diese Schnittstelle wurde in den 70er Jahren von der EIA als Standard Nr. 422 standardisiert. |
| RS 485 | Recommended Standard 485 Eine serielle Schnittstelle zur Datenübertragung, die eine Busstruktur mit mehreren Teilnehmern ermöglicht. Diese Schnittstelle wurde in den 70er Jahren von der EIA als Standard Nr. 485 standardisiert. |
| RSVP | Resource Reservation Setup Protocol Ein von der IETF mit entwickeltes Protokoll, das für Anwendungen über das Internet Resourcen reserviert. Nachdem ein Pfad vom Sender zum Empfänger festgelegt wurde, wird mit RSVP allen andiesem Pfad beteiligten Routern mitgeteilt, dass sie bestimmte Ressourcen für diese Verbindung reservieren müssen. |
| RTCP | Realtime Transport Control Protocol. |
| RTP | Realtime Protocol Ein Protokoll, das Echtzeitanwendungen wie Videokonferenzen im Internet unterstützt. Dabei werden zusätzliche Informationen wie die Art der übertragenen Nutzdaten (Sprache, Video etc.) oder der Zeitpunkt der Erzeugung der Nutzdaten übertragen. |
| Rx | Abkürzung für Receiver Bezeichnung für den Anschluss an einem Port, an dem Daten empfangen werden. |
| S | |
| SA | Source Address Quelladresse innerhalb eines Datentelegramms. |
| SAN | Storage Area Network. Netz zum Verbinden von Servern und Speicher-Subsystemen, wie Platten, RAID- und Band-Systemen. Meist auf Fibre-Channel basierend. |
| SAP | Service Access Point Bezeichnung für die Schnittstelle zweier Schichten des OSI-Referenzmodells, über die eine höher gelegene Schicht Dienste der darunter liegenden Schicht in Anspruch nimmt. |
| SC | Straight Connector Ein weit verbreiteter Steckverbinder für Lichtwellenleiter. Siehe auch DSC. |
| SCADA | Supervisor Control And Data Acquisition Bezeichnung für Systeme zur Steuerung und Visualisierung von Prozessen. SCADA-Systeme basieren in der Regel auf Windows Betriebssystemen. |
| SDH | Synchronous Digital Hierarchy Ein europäischer Standard, der mehrere Standards von Übertragungsraten und Übertragungsformen für optische Fasern (LWL) definiert. |
| SFD | Start Frame Delimiter Teil eines ETHERNET-Telegramms. |
| SFP | Small form-factor pluggable. Ein aufsteckbarer Transceiver für Gigabit Ethernet- oder Fast Ethernet-Netze, der serielle elektrische Signale in optische Signale umwandelt und umgekehrt, siehe auch GBIC. |
| SHA-1 | Secure Hash Algorithm 1 Siehe auch Hash. |
| Shared Network | Bezeichnung für ein ETHERNET-Netz, in dem sich die Teilnehmer die verfügbare Bandbreite teilen. In diesen Netzen regelt das CSMA/CD-Verfahren den Zugriff der Teilnehmer auf das Übertragungsmedium. |
| Singlemode- Faser | Eine Singlemodefaser ist ein Lichtwellenleiter, der sich durch seinen extrem geringen Kerndurchmesser auszeichnet (max. 10 µm). Dadurch kann sich bei dieser Faser das Licht ab der Grenzwellenlänge nur noch auf einem Weg – einem Mode – ausbreiten. Die mit einer Singlemodefaser zu überbrückende Entfernung hängt von mehreren Faktoren ab: Den Kenndaten der Faser, dem Link Budget sowie der Dämpfung durch Steckverbinder, Splices und sonstige Komponenten. |
| SLA | Service Level Agreement. |
| SLIP | Serial Line Internet Protocol Ein Protokoll für den seriellen Datentransfer über Wählverbindungen wie das Telefon. Dient beispielsweise zur Anbindung nicht permanent über LANs vernetzter Rechner an das Internet. SLIP hat gegenüber dem jüngeren PPP den Nachteil, dass fehlerhafte Daten nicht erkannt werden. |
| SMON | Switch Monitoring. |
| SMTP | Simple Mail Transfer Protocol Bezeichnung für ein Protokoll, das dem Versenden von E-mail-Nachrichten dient. |
| SNAP | Subnetwork Access Protocol. |
| SNMP | Simple Network Management Protocol Ein Protokoll, das dem Netzmanagement dient. SNMP definiert Kommandos zum Lesen und Schreiben von Informationen, Formate von Status- und Fehlermeldungen sowie ein strukturiertes Modell. Dieses Modell besteht aus Agenten mit ihrer jeweiligen Management Information Base (MIB) und einem Manager. Der Manager ist ein Programm, das auf einer Netzmanagementstation läuft. Die Agenten befinden sich meistens innerhalb von Geräten wie Switches, Routern und Endgeräten, die das SNMP unterstützen. Die Aufgabe der Agenten besteht im Sammeln und Bereitstellen von Daten in der MIB. Diese Daten werden von dem Manager in regelmäßigen Abständen angefordert und auf der Netzmanagementstation zur Anzeige gebracht. Mit den Daten, die der Manager in die jeweiligen MIBs schreibt, werden z. B. die Geräte konfiguriert. In dringenden Fällen können die Agenten Meldungen (Traps) auch direkt an den Manager senden. |
| SNTP | Simple Network Time Protocol. Protokoll zur Zeitsynchronisierung, basierend auf NTP, mit einer Genauigkeit von 1 bis 50 ms. Für höhere Genauigkeit wird PTP (Precision Time Protocol gem. IEEE 1588) eingesetzt. |
| SOHO | Small Office Home Office Netzwerklösungen und Zugangstechnologien zum Internet für kleine Büros und Büros zu Hause, die nicht direkt an große Firmennetze angeschlossen sind. |
| Spanning- Tree | Bezeichnung für ein in ETHERNET-Netzen eingesetztes Protokoll zur Pfadbestimmung. Es ist als Standard IEEE 802.1 D spezifiziert. Bei diesem Verfahren wird das gesamte Netz als ein Baum angesehen, in dem die Endgeräte die Blätter darstellen und die Switches die Äste bzw. die Wurzel. Der Spanning-Tree Algorithm verhindert das Kreisen von Datenpaketen in einem LAN mit mehreren möglichen Pfaden, indem einzelne Verbindungen bzw. Ports abgeschaltet werden. Außerdem bestimmt er den optimalen Pfad, wenn es mehrere Alternativen gibt. Fällt ein Pfad aufgrund einer Störung oder Unterbrechung aus, wird über das Spanning-Tree-Protokoll eine alternative Verbindung gesucht. Die Rekonfiguration eines solchen Netzes kann 30 – 90 Sekunden dauern. |
| SPS | Speicherprogrammierbare Steuerung |
| SQE | Signal Quality Error Signal das von einem Transceiver zum LAN-Controller (Prozessor) zurückgeschickt wird, um mitzuteilen, dass das Paket korrekt verschickt wurde. Auch Heartbeat genannt. |
| SSH | Secure SHell Ermöglicht eine kryptographisch gesicherte Kommunikation über unsichere Netze durch Authentifizierung der Partner sowie Integrität und Vertraulichkeit der ausgetauschten Daten. |
| Sternkoppler | Siehe Hub. |
| ST | Ein weit verbreiteter Steckverbinder für Lichtwellenleiter mit Bajonett-Verriegelung. Auch als BFOC-Stecker bekannt. Als einziger Steckverbinder bei ETHERNET (10 Mbit/s) standardisiert. (ST ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. AT&T). |
| Store-and- Forward | Eine Arbeitsweise von Switches, bei der Forward ein Datenpaket erst komplett eingelesen und auf Fehler überprüft wird, bevor der Switch es weiterleitet. Dieses Verfahren ermöglicht die Verbindung von Segmenten mit unterschiedlichen Übertragungsraten. |
| STP | Shielded Twisted Pair Siehe Twisted Pair-Kabel. |
| Subnetmask | Netzmaske. Die Netzmaske markiert alle Bits einer IP-Adresse, die der Identifikation des Netzes und des Subnetzes dienen. Siehe auch IP-Adresse. |
| Switch | Ein Gerät, das auf Schicht 2 des OSIReferenzmodells arbeitet. Switches analysieren im Gegensatz zu Hubs die eingehenden Datenpakete und leiten sie nur an den Port weiter, an dem der Empfänger registriert ist. Ausgenommen von dieser gezielten Vermittlung sind Multicasts und Broadcasts, die an allen Ports ausgesendet werden. Die Übertragung von Datenpaketen kann an mehreren Ports gleichzeitig und im Full Duplex-Betrieb erfolgen. So optimieren Switches die verfügbare Bandbreite des LANs. Mittlerweile gibt es so genannte Layer 3- und Layer 4-Switches, die Teilfunktionen dieser Schichten zusätzlich implementiert haben. |
| Switched Network | Bezeichnung für ein ETHERNET-Netz, das mit Switches aufgebaut ist. |
| Switching Hub | Siehe Hub. |
| SX | Short Wavelenth (Gigabit-Ethernet). |
| T | |
| TAG-Feld | Ein optionales Feld im ETHERNET-Telegramm, das Informationen über die Priorität der Nutzdaten und die Zugehörigkeit zu einem VLAN enthält. |
| TCO | Total Cost of Ownership |
| TCP | Transport Control Protocol Ein verbindungsorientiertes Protokoll auf Schicht 4 des OSI-Referenzmodells. Es ermöglicht eine Full Duplex-Punkt-zu-Punkt-Verbindung und erweitert das darunter liegende Internet-Protokoll um Funktionen zur Datensicherung und Verbindungssteuerung. |
| TCP/IP | Transmission Control Protocol/Internet Protocol Meist verbreitete Protokollfamilie, ab Schicht 3 aufwärts. Bei IETF standardisiert. Protokolle die aufeinander aufbauen: Schicht 3: IP Schicht 4: TCP, UDP Schicht 5: TFTP, SMTP, FTP, … Die Schicht 5 beinhaltet Schicht 5 bis 7 des OSI-Modells. |
| Telnet | Ein Emulationsprogramm, das auf TCP/IP aufsetzt und auf einem anderen Gerät Prozesse ausführt bzw. Programme nutzt. Dabei werden die Systemressourcen des anderen Gerätes genutzt. Das unterscheidet Telnet z. B. von FTP, das nur Dateisysteme auf anderen Geräten durchsucht. |
| TFTP | Trivial File Transfer Protocol Ein Protokoll, das auf Schicht 5 des OSI-Referenzmodells aufsetzt und UDP zum schnellen, unkomplizierten Versenden von Dateien nutzt. TFTP ist wesentlich weniger aufwändig als FTP. |
| Thick Wire | Siehe 10BASE-5. |
| Thin Wire | Siehe 10BASE-2. |
| TIA | Telecommunications Industry Association. Standardisierungsgremium. |
| Transceiver | 1. Allgemeine Bezeichnung für eine Sende-/Empfangskomponente. 2. Bezeichnung für Medienwandler innerhalb der Rail-Familie. 3. Komponente, die Datensignale einer AUI-Schnittstelle auf ein Medium umsetzt. Es gibt Aufstecktransceiver für Lichtwellenleiter, Twisted Pair- und Koaxkabel. Diese Transceiver werden von dem angeschlossenen Endgerät über die 15-polige AUI-Schnittstelle mit Spannung versorgt. |
| Topologie | Eine Beschreibung der Art der Leitungsführung zwischen den Teilnehmern eines Netzes. Die wesentlichen Grundformen sind die Linien-, Baum-, Ring- und Sterntopologie. |
| TOS | Type Of Service Ein Feld im Internet-Protokoll, das der Priorisierung von Daten dient. |
| TP | Twisted Pair Siehe Twisted Pair-Kabel. |
| Trap | Bezeichnung für die Meldung von spontanen Ereignissen wie Fehlermeldungen an eine Netzmanagementstation. |
| Trunking | Siehe Link Aggregation. |
| TTL | Time To Live Ein Feld im Header des Internet-Protokolls, das angibt, wie lange das Paket gültig ist. |
| Tunneling | Bezeichnung für das Verpacken von Daten in das Datenpaket eines anderen Protokolls, das auf der gleichen Schicht des OSI-Referenzmodells arbeitet. Dieses Verfahren wird auch als Encapsulation bezeichnet. |
| Twisted | Bezeichnung für 2 voneinander isolierte Pair-Kabel und umeinander verdrillte Leitungen. Dabei wird zwischen ungeschirmten Leitungen (UTP) und geschirmten Leitungen (STP) unterschieden. |
| Tx | Abkürzung für Transmitter. Bezeichnung für den Anschluss an einem Port, an dem Daten ausgesendet werden. |
| U | |
| Übertragungs- rate | Bezeichnung für die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden. Bei ETHERNET: 10, 100, 1000 und 10000 Mbit/s. |
| UDP | User Datagram Protocol Ein verbindungsloses Protokoll auf Schicht 4 des OSI-Referenzmodells. Im Gegensatz zum Transport Control Protocol (TCP) besitzt das UDP keine Funktionen zur Datensicherung und Verbindungssteuerung. Dadurch ist es wesentlich schneller und besser geeignet für Echtzeitanwendungen wie Sprach- und Videoübertragungen sowie zur Übertragung kurzer Nachrichten, die im Fehlerfall wiederholt werden können. |
| UL | Underwriters Laboratories www.ul.com Unabhängige Institution in den USA, die Sicherheitsprüfungen für Produkte definiert und durchführt. |
| Unicast | Bezeichnung für das Aussenden einer Nachricht an einen bestimmten Empfänger. |
| UPS | Uninterruptable Power Supply Siehe USV. |
| URL | Universal Resource Locator Ein standardisiertes Schema für den Zugriff auf Hypertextdokumente und andere Dienste durch einen Browser. |
| USB | Universal Serial Bus Bezeichnung für einen seriellen Bus zum Anschluss von Modems, Mäusen, Tastaturen, Druckern und anderen peripheren Geräten. An den Bus lassen sich maximal 127 Geräte anschließen. Die Kabellänge zwischen 2 Geräten darf dabei maximal 5 m betragen. |
| USV | Unterbrechungsfreie Stromversorgung |
| UTP | Unshielded Twisted Pair. Siehe Twisted Pair-Kabel. |
| V | |
| Vollduplex | Siehe Full Duplex |
| VLAN | Virtuelles LAN Bezeichnung für LANs, die unabhängig von ihrer realen physikalischen Topologie logisch konfiguriert sind. Es wird zwischen statischen und dynamischen VLANs unterschieden. Bei statischen VLANs werden die Ports eines Switches einem oder mehreren VLANs fest zugeordnet. Ein Subnetz wird so durch eine Liste von Port-Nummern gebildet. Bei dynamischen VLANs werden die Subnetze durch MAC- oder IP-Adressen gebildet, die in einer Datenbank gehalten werden. Die Ports der Switches werden anhand dieser Datenbank automatisch konfiguriert. VLANs dienen der Gruppenbildung von Teilnehmern, die nur nach zuvor definierten Regeln miteinander kommunizieren können. Eine weitere Anwendung von VLANs ist die Eindämmung von Broadcasts. |
| VPN | Virtual Private Network Virtuelle private Netze werden in Verbindung mit öffentlichen Netzen zur sicheren Datenübertragung eingesetzt. Dabei wird der gesamte Datenverkehr verschlüsselt übertragen. |
| VRRP | Virtual Redundant Router Protocol Ein Protokoll, das zur Steuerung redundanter Router dient. |
| W | |
| WAN | Wide Area Network Bezeichnung für private oder öffentliche Netze, die häufig mehrere LANs oder MANs miteinander verbinden. |
| WDM | Wavelength Division Multiplex. |
| WEP | Wired Equivalent Privacy WEP ist ein Verschlüsselungsverfahren in Wireless LANs nach 802.11 zum Schutz der übertragenen Daten. |
| WFQ | Weighted Fair Queuing Ein Verfahren, nach dem Warteschlangen in einem Switch abgearbeitet werden, wenn die Daten priorisiert sind. Dieses Verfahren gewährleistet, dass aufgrund der den Warteschlangen zugeordneten Bandbreiten sämtliche Warteschlangen bedient werden. |
| Wire Speed | Bezeichnung für das Weiterleiten von Daten mit Leitungsgeschwindigkeit. |
| WiFi | Wireless Fidelity WiFi ist eine Zertifizierung von Wireless LANs (WLAN) nach Standard 802.11, die von der WECA (Wireless Ethernet Compatibility Alliance) durchgeführt wird. Mit dieser Zertifizierung wird die Interoperabilität von WLAN-Produkten bestätigt. Siehe auch www.wi-fi.net |
| WLAN | Wireless LAN Drahtlose Datenübertragung in lokalen Netzen. IEEE 802.11, .15, .16 (Bluetooth). |
| WPA | Wi-Fi Protect Access bezeichnet eine Verschlüsselungsmethode für kabellose lokale Netze (Wireless LAN). Nachfolgermethode: WPA2. |
| WPA2 | Wi-Fi Protect Access 2 WPA2 ist die erweiterte Nachfolgemethode von WAP. Sie enthält die vollständige Umsetzung des Standards IEEE 802.11i und verwendet den Verschlüsselungsalgorithmus AES (Advanced Encryption Standard). |
| WWW | World Wide Web Bezeichnung für eine Anwendung im Internet, die durch Hyperlinks den Zugriff auf Informationen von Datenbanken ermöglicht. Zur Betrachtung und weiteren Bearbeitung der Daten dienen Softwareprogramme, die so genannten Browser. |
| XYZ | |
| Yellow Cable | Siehe 10BASE-5. |
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